Nachdenkseiten der Schulpsychologie

von Jürgen Mietz

Offener Brief zur Bundestagswahl

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Die Professoren Antes und Stöhr sind die wohl prominentesten Unterzeichner eines offenen Briefs an die Parteien zur Bundeswahl. Sie legen ihnen 8 Wahlprüfsteine vor.

Alle können mitmachen und unterzeichnen.

Written by schau

3. September 2021 at 19:52

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Die WHO als Profitcenter?

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Wie immer ist es aufschlussreich, in die Vergangenheit zu schauen – auch im Falle der WHO

Für das Gesundheits- und Krankheitsverständnis, für die Kontexte der Versorgung und Prävention hat die WHO in der Vergangenheit wichtige Weichen gestellt und Orientierungen gegeben. Seit 20 Jahren machen die Zielsetzungen und die Finanzierung der WHO einen Wandel durch. Von einer Organisation der Kooperation, der Allgemeinwohlförderung ausgehend, ist sie nun in Richtung eines neuen Kolonialismus, der Kommerzialisierung und damit auch einer Vereinseitigung ihrer Interventionsansätze unterwegs. Das zeigt ein Aufsatz im multipolar-magazin.

Written by schau

3. September 2021 at 19:41

Thesenpapier 8. Die Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid 19

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Die Politik handelt unterkomplex, hierarchisch, vormodern und anti-aufklärerisch

In einem ausführlichen Thesenpapier – 150 Seiten – legt eine Wissenschaftlergruppe um Professor Schrappe, Mitglied des Sachverständigenrates für das Gesundheitswesen, ihre alternativen Standpunkte und Strategien im Umgang mit dem Virus vor. U..a mit dem Thema: Steuerung komplexer Systeme. Keine Sorge: Auf den ersten 20 Seiten bekommt man eine gute Zusammenfassung. Und vielleicht buddelt man dann auch im weiteren Volltext weiter. Bedauerlicherweise findet sich in tagesschau.de und deutschlandfunk.de darauf kein Hinweis

Fangen wir mal mit dem Ende an

Schlussbemerkung: Die genannten „9 Aspekte“ weisen alle in eine Richtung: zurück zur Linearität. Es kann natürlich nicht in Zweifel gezogen werden, dass zu Zeiten Robert Kochs (im ausgehenden 19. Jahrhundert) das bürokratische Organisationsprinzip (Experten, Zahlen, hierarchische Kompetenzzuordnung) in der Bekämpfung der Choleraein außerordentlich modernes Herangehen repräsentierte, denn die gesellschaftlichen Koordinationsformen in der damaligen Vorzeit waren nicht in der Lage, die Situation in den Griff zu bekommen. Allerdings kann ebenso wenig bezweifelt werden, dass sich die Gesellschaft in der Summe ihrer Manifestationsformen, also in derGesundheitsversorgung ebenso wie im Verständnis von Organisationen, Führung, Politikund Ökonomie – um nur einige zu nennen– seitdem erheblich weiterentwickelt hat. Kaum eine Disziplin ist bei linearen Konzepten stehen geblieben. So wenig wie die Ökonomie noch ausschließlich aus der Sicht der individuellen Nutzenmaximierung argumentiert oder die Organisationsoziologie aus der direkten Unterordnung („Maschinenmodell“), so wenig kann man heute Krankheit als rein molekulares Geschehen begreifen, das durch eine einzige Maßnahme (die Impfung) zu beherrschen ist. Stattdessen hat man gelernt, nicht vorhersehbare (aber wirkträchtige) Entwicklungen mit einzubeziehen, netzförmigeI nteraktionen zu berücksichtigen, mit Zweifel, Unsicherheit und Unklarheit umzugehen.Statt Linearität und Unterordnung sind heute Autonomie, Ambiguität bzw. VUCA( variability, uncertainty, complexity, ambiguity) die Code-Worte der Epoche.

Vor diesem Hintergrund muss man nicht nur erstaunt sein, dass eine Gesellschaft und ihre Führung seit 18 Monaten versucht, eine epidemische Situation mit nur einem Messwert zu steuern, hieße sie nun „7-Tage-Inzidenz“ oder Hospitalisierungsrate. Sondern man muss vor allem erstaunt sein, dass die ganze Bandbreite linearer, hierarchischer, gut messbar-biologistischer, ins Paternalistische reichender, letztlich einfacher Erklärungs- und Steuerungsansätze wiedersostark in den Vordergrund gerücktist. Obwohl in den letzten Jahrzehnten in vielen gesellschaftlichen Bereichen lineare zukomplexen Konzepten fortentwickelt wurden, die auf ein einfaches actio-reactio-Verständnis verzichten und dadurch mit dem Regelungsbedarf moderner Gesellschaften Schritt halten konnten, werden diese fortgeschrittenen Konzepte zur Bewältigung derSARS-CoV-2/CoViD-19 Pandemieoffensichtlich nicht als handlungsrelevant und lösungskompetent angesehen – wenngleich doch eigentlich Einigkeit besteht, dass heute gerade das Umgehen mit Komplexität die Kernkompetenz einer entwickelten Gesellschaft repräsentiert. Aus diesem Blickwinkel wird man über den gegenwärtigen Zustand unserer Gesellschaft noch viele Diskussionen zu führen haben.

Written by schau

3. September 2021 at 19:20

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Die neu-alte Bildungskatastrophe

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Wenn Ideologie Bildung erschlägt

Alle Anstrengungen für bessere Bildung der letzten zwanzig Jahre sind verpufft. Zeitgleich mit dem Beginn des Krieges gegen den Terror in Afghanistan wurde mit der PISA-Studie eine Erneuerung des Bildungs- und Schulwesens ins Werk gesetzt. Verpufft all das, was man als Bildung verstehen könnte?

Auf die Darstellung der damaligen Verheißungen verzichte ich hier. Unaufhörlich wurden wir jedenfalls mit Vokabeln, wie Wissensgesellschaft, Kreativitätssteigerung, Marktgerechtheit traktiert. Und was erleben wir in diesen Tagen?

Der Erste Bürgermeister der Freien (!) und Hansestadt Hamburg Tschentscher kann sich hinstellen und verkünden, dass die Inzidenzen der Geimpften um ein Mehrfaches höher seien als bei Ungeimpften. Die örtliche Lokalpresse (Journalismus?) plappert dass in großen Teilen nach. Ein Kunststück der Fälschung und interessengeleiteter Datenerhebung und -interpretation. Wie un(aus-)gebildet muss man sein, um keinen Gedanken darauf zu verwenden, dass sich Geimpfte kaum mehr testen lassen (müssen), Ungeimpfte dieses aber sehr wohl auf sich nehmen müssen? Ist es da ein Wunder, wenn unter solchen Versuchsbedingungen bei Geimpften kaum Fälle auftauchen? Eine Beleidigung der Intelligenz wie Norbert Häring schreibt.

Die staatlich praktizierte Irrationalität geht noch weiter. Zahlreiche Studien legen nämlich nahe, dass sich die Anfälligkeiten für so genannte Infektionen bei Geimpften und Ungeimpften ziemlich nahe kommen. Einige Studienergebnisse sind vom Redaktionsnetzwerk Deutschland hier genannt.

Geht so Bildung oder ist das Anpassung und Gefügigmachen?

Währenddessen veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (!) eine Studie, die sie in Auftrag gegeben hatte mit dem rigorosen Tenor, den wir schon aus dem März-Papier (2020) des Innenministeriums kennen (und leider auch aus einem Folgepapier, das einige Psychologieverbände unterschrieben).

Aus dem systematischen Literaturüberblick lässt sich schließlich ableiten, dass sich Furchtappelle und Verlust-Frames bei jungen Zielgruppen unter bestimmten Bedingungen zur Förderung des coronabezogenen Schutzverhaltens eignen dürften – vor allem dann, wenn diese mit sachlichen Informationen, positiven Botschaften sowie klaren Handlungsempfehlungen kombiniert werden, um so potenziellen Reaktanzreaktionen entgegenzuwirken. Auch eine Aufbereitung der Botschaftsinhalte in narrativer Form erweist sich als vorteilhaft, wohingegen von der Nutzung von Humorappellen im Kontext von COVID-19 abgeraten werden muss.

Die Empfehlung spekuliert unter anderem darauf, dass Jugendliche »zeigen« können, »dass sie die Pandemie ernst nehmen und zur Eindämmung beitragen können.« Vermutlich auf der Basis eines vorher entstandenen/erzeugten Mangels an Vertrauen in die Welt der Institutionen und an Beachtung/Anerkennung. Die Pandemie und die vor allem die Maßnahmen als Heilmittel für verfehlte Politiken. Und weiter:

Empfehlenswert ist daher eine Kombination aus sachlichen Informationen, Furchtappellen/ Verlust-Frames und selbstwirksamkeitssteigernden Handlungsempfehlungen sowie die Verwendung von Narrativen, idealerweise kombiniert mit der Möglichkeit, die eigene Geschichte (in Video oder Textform) zu erzählen.

Man kann das so verstehen, dass man sich (schon vor Corona) bestehende Probleme und Nöte – nicht zuletzt erzeugt durch eine lückenhafte Schul- und Sozialpolitik mit der Folge von Ängsten vor der Zukunft und Zugehörigkeitsverlust, sowie Ohnmachtsgefühlen – nun zunutze machen möge. Ihre Bedürftigkeit sollte die Jugendlichen nun für »Botschaften« empfänglich gemacht haben. Ihr Mitmachen soll ihnen die Anerkennung verschaffen, die man ihnen jahrelang vorenthalten hatte. Am Ende winkt dann wohl die Rückkehr in den Schoß der Vernünftigen und Etablierten. Die Kränkungen der Vergangenheit sollen vergessen sein.

Wir sehen eine unselige Mischung aus Ideologisierung und (zunächst noch sozialwissenschaftlich verbrämtem) Autoritarismus. Andererseits ist die Frage, ob nicht schon viele Jugendliche Erfahrungen mit den Überzeugungskampagnen der Vergangenheit gemacht haben und sie nun vor der Prüfung stehen, was heute glaubwürdiger ist als bisher und ob sie sich ihre Skepsis und ihre vielleicht mehr gefühlte als gewusste »Reaktanz« abkaufen lassen.

Written by schau

28. August 2021 at 11:18

Verheißungen der Digitalität – Irrsinn und/oder Ablenkung?

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Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema im Wahlkampf. Doch es werden Märchen erzählt: „Digitale Bildung“ von der KiTa an sei ein Fortschritt. Dabei haben die Schulschließungen deutlich gezeigt, welche Krücke Fernunterricht und Homeschooling darstellen.

Das Thema der Digitalisierung in Pädagogik und Schule wird in einem Artikel und auf der Website ausführlich behandelt.

Written by schau

25. August 2021 at 09:54

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Nachdenken – und zwar alle!

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Diese Diskriminierung offenbart undemokratischen Geist. Sie trifft naturgemäß meist diejenigen, die sich ungeachtet der Mehrheitsmeinung „ihres Verstandes ohne die Leitung eines anderen bedienen“ (I. Kant). Die „Einschüchterung der Intelligenz“ (S. Freud), des selbstständigen Denkens, wird so offizielle Politik. Jeder weiß jetzt: Zweifle ich an, was meistens zu lesen und zu hören ist, dann droht mir Ausgrenzung.

Diskriminierung von Minderheitspositionen muss ein Ende haben

In den letzten Monaten haben wir erleben müssen, dass Meinungen, Erfahrungen, Studien, die nicht in das machtpolitisch geprägte Narrativ der nie da gewesenen Bedrohung passen, aus der öffentlichen Debattte ausgeschlossen sind. Menschen, die bis Corona geachtete Mitglieder der Gesellschaft waren, wurden verächtlich gemacht und mit dem Bann des Idioten (oder auch der Idiotin) belegt. Einer Gesellschaft, die von den Mächtigen gern als offen und liberal beschrieben wird, ist das unwürdig. Kein Wunder, wenn man die Gefahr nicht im Virus sieht, sondern in der anmaßenden Ausgrenzung.

Statt Ermutigung zum freien Denken und Reden erleben wir Einschüchterung. Dieser Stil wird sich auch in Schule und anderen „bildenden“ Institutionen ausbreiten, wenn nicht ihre Mitglieder und Insassen sich bewusst werden, in welchem Wandel wir uns gerade befinden. Und wenn sie nicht (auch kleine) Formen des Widerstands und der „Richtigstellung“ entwickeln.

Erfreulicherweise

scheint sich in der Berliner Zeitung in den letzten Wochen ein Spalt für kritische Reflexionen der Corona- und Gesellschaftspolitik zu öffnen. So erschien der Artikel, dem das obige Zitat entnommen ist, von Michael Andrick in der BZ.

Das Buch von Michael Andrick hatte ich hier vor einiger Zeit besprochen.

Written by schau

25. August 2021 at 09:42

Zeit für Einmischung. Sonst Reputationsverlust

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Die Passivität der Psychologen oder gar die Kollaboration mit den Mächtigen und Herrschenden war hier schon häufiger Thema. Nun ist zu diesem Thema ein sehr lesenswerter Aufsatz von Michael Ley und Carl Vierboom erschienen, auf den ich hier verlinke.

Das überrascht um so mehr, als Psychologen in der Vergangenheit keineswegs unpolitisch waren. Der kritische Blick auf gesellschaftliche und politische Zusammenhänge gehörte einmal zum Selbstverständnis der Psychologen dazu. Es gab eine Zeit, in der sich bestimmte Gruppierungen innerhalb der Psychologie sogar ausdrücklich zu einer „Kritischen Psychologie“ bekannten. Davon abgesehen gibt es kaum ein soziales oder politisches Phänomen, zu dem sich einzelne Psychologen oder ihre Zunft im ganzen nicht geäußert hätten: angefangen bei Fragen zur Erziehung, über die Auswüchse des Städtebaus oder beim Medienkonsum bis hin zur Atomkraft oder zur Lage in den Gefängnissen und Psychiatrien.

Warum machen die dabei mit und verleugnen alles, was sie einmal als Grundlage ihrer Wissenschaftichkeit gelernt haben?

Dass man absolute Zahlen nicht hochrechnen kann, wenn man dafür nicht einen Vergleichsmaßstab heranzieht, gehört zum Basiswissen, das den Studierenden in allen sozialwissenschaftlichen Studiengängen von Anfang an eingetrichtert wird, das im Fall der Inzidenzwerte aber anscheinend komplett ignoriert wird. Später lernen die Psychologen zudem, dass man keinen Test anwenden kann, wenn man ihn nicht zuvor gründlich validiert hat: Man muss schon wissen, was ein Test misst, ehe man mit irgendwelchen Zahlen hantiert. Beim PCR-Test setzt man jeden positiven Messwert dagegen umstandslos mit einem „Fall“ gleich – ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie ein solcher Messwert zustande kommt, welche Rolle das Messinstrument dabei spielt und wie dieser Wert nach statistischen Regeln einzuordnen ist. Der einzige, der diese Widersprüche öffentlich anspricht, ist der Regensburger Psychologe Kuhbandner (2020), der dafür prompt in die Ecke der Corona-Leugner gestellt wird.

Was können wir von einer solchen Psychologie erwarten?

Corona könnte Abschluss und Höhepunkt dieser Entwicklung sein. Über Corona wird man vielleicht später einmal sagen, dass dies der Zeitpunkt war, zu dem die Psychologen ihre Seele verkauft haben.

Written by schau

24. August 2021 at 10:56

Psychische Belastungen vor Corona: Anstieg zu einem Kipppunkt

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Interview mit einem Klinischen Psychologen und Statistiker über Vorbelastungen, Unbehagen, über Traumen und ihre Prozesshaftigkeit, Fragen der Objektivität und Zuverlässigkeit von Daten und Studien. Ach ja. Die Subjektivität spielt eine Rolle bei den Wissenschaften vom Menschen. Hier wird es. mal angesprochen.

Noch merkwürdiger ist, dass die Studien eine Vielzahl von unwahrscheinlichen Fehlern enthalten, die ein normal denkender Mensch nicht machen würde. Dies gilt nach wie vor für die Ermittlung der absoluten Zahl der Infektionen. Jedes Schulkind weiß, dass dies nichts bedeutet, solange die Zahl der festgestellten Infektionen nicht mit der Zahl der durchgeführten Tests verglichen wird. Je mehr Tests man durchführt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Infektionsrate steigt. Ist das so schwierig?

Written by schau

5. August 2021 at 17:13

Grundrechte abgeschafft – wen juckt’s?

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Mit Angst- und Panikmache ist es der Regierung und ihren Koalitionsparteien und weiteren zustimmenden Parteien gelungen, in kurzer Zeit eine lang anhaltendes Regime der Exekutive zu etablieren. Nicht das Virus, sondern diese Politik hat uns in eine postdemokratisch Republik geführt. Meinungsgkorridore wurden geschaffen, in denen Minderheiten oder Andersdenkende verächtlich gemacht werden können.

Es wird ein Lagerdenken erkennbar, das ernsthafte Debatten, die eine echte Lösung anstreben, unmöglich macht. Wenn es am Ende nur noch um Selbstbehauptung geht, rutscht unsere Debattenkultur ins Mittelalter ab – oder ins Infantile. Mit ähnlichem Verhalten bin ich aus dem Kindergarten vertraut: Dort versammelten sich immer die kleinen Jungs in einer Bande, um sich gegenüber anderen stärker zu fühlen. Was genau ist hier anders?

Wolfgang Kubicki zeichnet in seinem Buch Die erdrückte Freiheit den Wandel von einer parlamentarischen Demokratie zu ihrer Selbstaufgabe nach. Der Bürger und selbstverständlich die Bürgerin sind inzwischen zu Untertanen geworden, die aus zweifelhaftem Schutz und zweifelhaftem Bedürfnis nach Sicherheit Freiheiten aufgeben. Sie scheinen sie nicht zu vermissen. Der Untertan scheint sich durch Folgsamkeit und Lob der Obrigkeit sein Lebensrecht sichern zu wollen. Die despotische Attitüde erfährt Wertschätzung – nicht das Beharren auf Freiheiten.

Unter anderem finden sich im Buch Überlegungen zum spalterischen »Wir«, zur Politik der »Erziehung durch Angst« und zu den beunruhigenden Richtungswechseln des Ethikrates und der Leopoldina. Die damit einhergehenden Faktenbiegereien vermutet eine Mehrheit im Lande wohl bei der Regentschaft eines Donald Trump oder bei bösen Machthabern östlich des guten Wertewestens – tatsächlich aber kann er oder sie sie hier im Land vor Ort beobachten. Wenn er denn schaut. Mit Hilfe des gut lesbaren Buchs von Wolfgang Kubicki könnte es gelingen. Die Investition von 14 EUR für die gedruckte und 10 EUR für die elektronische Version ist so überschaubar wie lohnend.

Written by schau

5. August 2021 at 16:23

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Nachdenken über Wissenschaft

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Wer sich fragt, was „da“/“hier“ eigentlich los sei,

findet hier vielleicht die eine oder andere Anregung für Antworten

Alles, was von unserem Gehirn ausgeht – ein Gedanke, eine Emotion, eine Körperempfindung, eine Vorstellung – ist nicht dazu vorgesehen, von uns unhinterfragt geglaubt und in der Folge stur von uns umgesetzt zu werden. Sonst hätten uns unsere Annahmen ja eingenommen! Nein, unsere autonome Steuerung will uns eigentlich nur ihre Vermutungen mitteilen, Vorschläge machen, Hypothesen unterbreiten, Testballons steigen lassen, um in Dialog zu treten und tastend und achtsam die Rückmeldung der Auswirkungen in den nächsten Schritt zu integrieren.

Written by schau

21. Juli 2021 at 10:21

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