Nachdenkseiten der Schulpsychologie

Ein Blog für Schulpsychologie und Bildung von Jürgen Mietz

Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Reich und fleißig

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Nachdenklich stimmt diese Nachricht

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Written by schau

22. Januar 2019 at 11:20

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Schulpflicht und Persönlichkeitsrechte im Konflikt

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Die Schulpflicht in Deutschland gehört zu den Paradoxien, in denen wir uns wohl alle zurechtfinden mussten, mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger. Auch ansonsten eher kritisch eingestelle Zeitgenoss’inn’en reagieren auf Zweifel mit einer Verteidigung des Zwangs. Der Schulbesuch auch unter der Bedingung des Zwangs biete die Chance, benachteiligenden Lebensbedinungen oder desinteressierten oder überforderten Eltern zu entkommen. Ob allerdings eine andere Art der Fremdbestimmung und Unterwerfung dem Ziel der Persönlichkeitsbildung gerecht wird, darf bezweifelt werden. Die Zweifel werden in diesem Artikel dargestellt.

In fast jedem Schulcurriculum deutscher Bundesländer heißt es, Schüler/innen sollen „Freude am Lernen“ und ein Interesse am eigenen Lernfortschritt entwickeln. Doch wie soll Freude und Interesse da sein, wenn Lernen Pflicht ist? Die „Lernzuwächse“ sind nicht freiwillig erworben, werden dazu permanent und ungefragt bewertet — „das ist, als würde man ohne sein Einverständnis zu einem Wettbewerb angemeldet und dann auch noch für sein schlechtes Abschneiden kritisiert“.

Written by schau

7. Januar 2019 at 18:13

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Pharmazeutisch-technische Zurichtung/Normalsierung von Heimkindern

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Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, kam 2015 durch eine Doktorarbeit heraus, dass zwischen 1950 und 1975 zahlreiche Kinder, die sich in Obhut des Jugendamts oder der Landschaftsverbände befanden, in großem Maßstab gräßlichen medizinischen und pharmazeutischen Experimenten ausgesetzt waren. Deutschlandfunkkultur widmete dem Geschehen ein Feature.

Written by schau

15. Dezember 2018 at 13:26

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Methodenprobleme der Psychologie

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Psychologen tragen zur politischen Verwirrung bei. Protestierer sind in ihrer Persönlichkeit gestört. Narzissmusstudie

Written by schau

15. Dezember 2018 at 12:36

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Aus dem Leben eines Berufsverbandes

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Psycholog’inn’en sind anfällig für die Verführung der Macht

So viel vorweg: Der hier verlinkte Artikel bezieht sich auf die amerikanische APA, für deutsche und internationale psychologische Berufsverbände wohl eine orientierende Größe. Sie war allerdings vor einigen Jahren in Verruf geraten, weil sie sich an Folterprogrammen beteiligt bzw. darin verwickelt war. Dieses Thema wird in dem Aufsatz noch einmal aufgenommen.

Interessant ist der Aufsatz aber noch aus anderen Gründen. Er beschreibt die Verstrickung eines Berufsverbandes mit den politisch Mächtigen. Demgegenüber missachtet er die eigene Fachlichkeit und ethische Grundsätze. So geht die Unabhängigkeit der Beratung verloren. Diese Frage taucht für den hiesigen Praktiker und die hiesige Praktikerin auf, (wenn er/sie es noch bemerkt) wenn er/sie dafür für Organisationen und Behörden für die Umsetzung einer bestimmten Politik eingesetzt sind.

Anschmiegung kann Karriere fördern und vielleicht sogar Stellen. Zu welchem Preis?

Written by schau

29. Oktober 2018 at 13:48

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Herkunft und Status der Eltern definieren Chancen

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Alle Jahre wieder

Wie verkümmert muss das Verantwortungsgefühl von Politikern und sonstigen Verantwortlichen sein (einschließlich der im Schulsystem Beschäftigten, denen die Kinder doch anvertraut sind), wenn sich diese Meldungen Jahr für Jahr wiederholen?

Herkunft und Status der Eltern definieren Chancen (zum Nachhören)

Auf derselben Seite finden sich weitere Links zum Thema.

Auf den Nachdenkseiten findet sich darüber hinaus ein Zitat aus einem OECD-Papier, das ein Licht auf die OECD wirft.

„Um das Haushaltsdefizit zu reduzieren, sind sehr substanzielle Einschnitte im Bereich der öffentlichen Investitionen oder die Kürzung der Mittel für laufende Kosten ohne jedes politische Risiko. Wenn Mittel für laufende Kosten gekürzt werden, dann sollte die Quantität der Dienstleistung nicht reduziert werden, auch wenn die Qualität darunter leidet. Beispielsweise lassen sich Haushaltsmittel für Schulen und Universitäten kürzen, aber es wäre gefährlich, die Zahl der Studierenden zu beschränken. Familien reagieren gewaltsam, wenn ihren Kindern der Zugang verweigert wird, aber nicht auf eine allmähliche Absenkung der Qualität der dargebotenen Bildung, und so kann die Schule immer mehr dazu übergehen, für bestimmte Zwecke von den Familien Eigenbeiträge zu verlangen, oder bestimmte Tätigkeiten ganz einstellen. Dabei sollte nur nach und nach so vorgegangen werden, z.B. in einer Schule, aber nicht in der benachbarten Einrichtung, um jede allgemeine Unzufriedenheit der Bevölkerung zu vermeiden.“

Hat also auch die OECD selbst nicht mit dazu beigetragen, dass das deutsche Schulsystem – höflich formuliert – bestenfalls suboptimal funktioniert?

So etwas dürften die meisten nicht von der OECD erwartet werden.

Written by schau

29. Oktober 2018 at 13:29

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Zurück in die Zukunft?

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Wir kratzen an der Oberfläche, wir reden und schreiben uns die Finger wund, nichts wird besser

Vielleicht hat das damit zu tun, dass wir das, was uns bewegt und schiebt nicht oder nur ungenau verstehen. Der Artikel von Cornelia Koppetsch im Merkur könnte helfen zu erfassen, was gerade geschieht.

Der Artikel ist frei zugänglich. Man sollte sich mit weiteren Beiträgen im Merkur beschäftigen.